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Mbeki stößt in der Elfenbeinküste auf Granit

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Mbeki stößt in der Elfenbeinküste auf Granit

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Die Lage in Elfenbeinküste ist weiter angespannt. Der von der Wahlkommission zum Sieger erklärte ehemalige Ministerpräsident und Rebellenführer Alassane Ouattara bildete am Sonntag eine Gegenregierung, nachdem sich der vom Verfassungsrat zum Wahlsieger erklärte Amtsinhaber Laurent Gbagbo für eine weitere Amtszeit hatte vereidigen lassen.

Die Vermittlungsbemühungen der früheren südafrikanischen Staatspräsidenten Thabo Mbeki zeigten keine Ergebnisse. Ouattara forderte nach seiner Unterredung mit Mbeki Gbagbos Rücktritt: “Ich habe Mbeki gebeten, Gbagbo aufzufordern, aufzugeben, so wie es ein Wahlverlierer tun muss”, erklärte Ouattara.

Gbagbo erklärte nach seiner Vereidigung, er werde eine Einmischung des Auslands nicht hinnehmen. Die Vereinten Nationen, die USA, EU und Afrikanische Union und die westafrikanische Staatengemeinschaft ECOWAS hatten betont, dass sie in Ouattara den rechtmäßigen Präsidenten der Elfenbeinküste sehen. Gbagbo kann sich auf den Sicherheitsapparat und die Medien der Elfenbeinküste stützen.