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Cameron verbreitet Optimismus in Afghanistan

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Cameron verbreitet Optimismus in Afghanistan

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Ist es Durchhaltestrategie oder wahrer Optimismus? Der britische Premierminister David Cameron hat bei seinem Besuch in Afghanistan “echten Fortschritt” im Kampf gegen die Taliban konstatiert.

Dabei war dieses Jahr das verlustreichste Jahr für die NATO-Soldaten seit Beginn ihres Afghanistan-Einsatzes. Wie es um seine Truppen in der Unruheprovinz Helmand steht, sah sich Cameron am Montag bei einem vorweihnachtlichen Überraschungsbesuch an.

Es sei ermutigend, erklärte er dort, gute Fortschritte seien erkennbar, und jetzt müsse man diese Fortschritte unumkehrbar machen. Darum gehe es in den nächsten sechs bis zwölf Monaten.

Cameron stellte den britischen Soldaten in Aussicht, dass möglicherweise schon im nächsten Jahr mit dem Abzug begonnen werden könne. Bis 2015 will er diesen abgeschlossen haben. Bis dahin will die NATO die Verantwortung an die afghanischen Sicherheitskräfte übergeben haben. Großbritannien ist in Afghanistan der zweitgrößte Truppensteller nach den USA. Ähnlich optimistisch wie Cameron, der seinen Mannen ein handsigniertes Andenken hinterließ, äußerte sich auch US-Verteidigungsminister Robert Gates, der ebenfalls zum Überraschungsbesuch nach Afghanistan kam.