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Kolumbien: Weitere Suche nach Überlebenden

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Kolumbien: Weitere Suche nach Überlebenden

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Nach dem schweren Erdrutsch in Kolumbien werden aus den Schlammmassen weiterhin Tote geborgen. Mehr als zwanzig sind es bisher, nur sieben Menschen wurden lebend gerettet.

Freunde und Verwandte warten verzweifelt auf neue Nachrichten von ihren verschütteten Angehörigen. Nach den jüngsten Angaben werden noch etwa einhundert Menschen unter der Schlammlawine vermisst.

Das Unglück ereignete sich am Sonntag am Rande der Stadt Bello im Nordwesten des Landes. Auslöser

waren die heftigsten Regenfälle in Kolumbien seit Jahrzehnten. Der Hang sog sich voll Wasser und rutschte schließlich ab.

Die Helfer arbeiten mit einfachsten Mitteln, wie mit Schaufeln oder den bloßen Händen. Die Opfer sind wie oft in solchen Fällen in Südamerika arme Menschen: Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als an gefährlichen Hanglagen zu wohnen. Viele der zerstörten Bauten waren dazu noch illegal errichtet worden.