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Ban Ki Moon: "Natur wartet nicht"

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Ban Ki Moon: "Natur wartet nicht"

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UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat zu Beginn der Ministerrunde bei der Weltklimakonferenz in Cancún aufs Tempo gedrückt: Je länger man sich nicht einigen könne, desto mehr koste dies wirtschaftlich, ökologisch und in Menschenleben. Und – besser bescheidene Ziele als gar keine:

“Wir brauchen kein endgültiges Abkommen zu allen Punkten, aber wir brauchen Fortschritte an allen Fronten. Wir können nicht zulassen, dass das Perfekte der Feind des Guten wird.”

Konferenzteilnehmer klagten, dass die Verhandlungen zu zäh vorankämen. Ban Ki Moon sah seinerseits Fortschritte unter anderem in den Bereichen Waldschutz, Technologietransfer und bei der Hilfe für arme Länder, um sich an den Klimawandel anzupassen.

Mehr als tausend Demonstranten protestierten derweil in Cancún gegen zu magere Ziele der Konferenz. Die Konferenzteilnehmer sprachen hingegen von einer konstruktiveren Atmosphäre als bei der gescheiterten Konferenz in Kopenhagen, weil man nicht so einen großen Sprung nach vorn machen wolle.

Die UN-Klimaschutz-Chefin Christiana Figueres erzählte allerdings, viele Länder legten eine Haltung an den Tag, die sie an das deutsche “Jein” erinnere.