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Der Iran bleibt in Genf stur

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Der Iran bleibt in Genf stur

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Irans Unterhändler wollen die Verhandlungen mit dem Westen über das umstrittene Atomprogramm im Januar fortsetzen: Das ist zunächst das einzig greifbare Ergebnis nach einer zweitägigen Gesprächsrunde in Genf. Beide Seiten hielten an ihren Forderungen fest – aber sie wollen immerhin im Gespräch bleiben.

Der iranische Verhandlungsführer Said Jalili sagte, es sei nicht akzeptabel, dass mit zweierlei Maß gemessen werde. Der Iran werde sich niemals einem doppelten Standard beugen.

Die fünf Veto-Mächte und Deutschland fordern weiter den Stopp der Urananreicherung im Iran. Dieser besteht wiederum auf seinem Recht auf friedliche Nutzung der Atomenergie.

Jalili gab auch die Haltung des iranischen Präsidenten Machmut Achmadinedschad wider. Er sagte, der Westen müsse zuerst seine Sanktionen gegen den Iran aufheben, erst dann könnten Verhandlungen zum Erfolg führen.

Die Verhandlungen waren nach über einem Jahr wieder aufgenommen worden. Alleine die geplante Fortsetzung der Beratungen im Januar galt bei Diplomaten in Genf bereits als Erfolg.