Eilmeldung

Eilmeldung

Verbitterung im Nahen Osten

Sie lesen gerade:

Verbitterung im Nahen Osten

Schriftgrösse Aa Aa

Israel baut weiter in den besetzten Gebieten, und die USA haben es aufgegeben, wenigstens einen vorläufigen Baustopp zu erreichen. Damit sind die direkten Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern schon nach kurzer Zeit wieder gescheitert.

Die Palästinenser zeigen sich enttäuscht und verärgert: Ihr Präsident Machmud Abbas spricht von einer schwierigen Krise, und Regierungssprecher Hassan Chatib nennt es bedauerlich, dass sich die USA gegenüber Israel nicht durchsetzen konnten.

Die Palästinenser machen zur Bedingung für Gespräche, dass Israel den Bau von Siedlungen auf ihrem Land einstellt. Israel war aber nur zu einem vorübergehenden Baustopp zu bewegen, der inzwischen wieder abgelaufen ist.

Trotzdem bleibt Israels Regierungssprecher Mark Regev dabei, dass sein Land mit den Palästinensern Frieden und wirkliche Aussöhnung erreichen wolle.

Unterstützung für die Palästinenser kommt aus Argentinien: Wie kurz zuvor schon Brasilien erkennt das Land jetzt offiziell einen Palästinenserstaat an, und zwar in den Grenzen von 1967, noch vor dem Sechstagekrieg und damit vor den Gebietsverlusten.

Dementsprechend entsetzt reagiert darauf wiederum Israel.