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Verbitterung im Nahen Osten

Verbitterung im Nahen Osten

08/12/10 19:09 CET

welt

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Israel baut weiter in den besetzten Gebieten, und die USA haben es aufgegeben, wenigstens einen vorläufigen Baustopp zu erreichen. Damit sind die direkten Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern schon nach kurzer Zeit wieder gescheitert.

Die Palästinenser zeigen sich enttäuscht und verärgert: Ihr Präsident Machmud Abbas spricht von einer schwierigen Krise und wirbt um Unterstützung:

Die Europäische Union müsse hier politisch tätig werden, sagt er bei einem Besuch in Griechenland. Man hoffe, dass die EU bald zusammen mit den USA ihre Rolle dabei spielen würden.

Die Palästinenser machen zur Bedingung für Gespräche, dass Israel den Bau von Siedlungen auf ihrem Land einstellt. Israel war aber nur zu einem vorübergehenden Baustopp zu bewegen, der inzwischen wieder abgelaufen ist.

Trotz der verfahrenen Lage bleibt Israels Regierungssprecher Mark Regev dabei, dass sein Land mit den Palästinensern Frieden und wirkliche Aussöhnung erreichen wolle.

Unterstützung für die Palästinenser kommt vorerst aus Argentinien: Wie gerade schon Brasilien erkennt

das Land jetzt offiziell einen Palästinenserstaat an, und zwar in den Grenzen von 1967, vor dem damaligen Krieg und damit vor den Gebietsverlusten. Dementsprechend entsetzt reagiert darauf wiederum Israel.

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