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Feuersbrunst in chilenischem Gefängnis

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Feuersbrunst in chilenischem Gefängnis

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Nach dem Großbrand in einem Gefängnis der chilenischen Hauptstadt Santiago werden den Angehörigen die sterblichen Überreste der getöteten Häftlinge übergeben.

Staatspräsident Sebastián Piñera besuchte eine Notfallstation, in der Häftlinge behandelt wurden. Er bezeichnete die Verhältnisse in der Strafanstalt als “absolut inhuman”: “Dies war eine große Tragödie und ich möchte meine Solidarität mit den 83 Personen, die ihr Leben verloren und deren Angehörigen zum Ausdruck bringen”, erklärte Piñera.

Der Brand war am frühen Morgen ausgebrochen. Ursache war nach Angaben der Polizei ein Streit zwischen verfeindeten Häftlingen, bei dem Matratzen angesteckt wurden. Die Feuerwehr brauchte etwa drei Stunden, bis die Flammen gelöscht waren. Die Haftanstalt San Miguel im Süden der Hauptstadt war völlig überbelegt.