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Nach seiner Freilassung gegen Kaution hat Wikileaks-Gründer Julian Assange die Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn als Schmutzkampagne bezeichnet. Assange hält sich in im Landhaus des britischen Offiziers Vaughan Smith auf. Dies ist eine Bedingung seiner Freilassung.

“Dies ist bisher eine sehr erfolgreiche Schmutzkampagne gewesen, aber ihre Tage sind gezählt, glaube ich,” sagte Assange, “und viele Leute fragen sich, was wahr ist, und wenn die Vorwürfe wahr sind: welche Beweise es dafür gibt. Warum sind keine beweise vorgelegt worden, nicht einmal mir und meinen Verteidigern?”

Tags zuvor war Assange gegen umgerechnet rund 280.000 Euro freigelassen worden; mit elektronischer Fußfessel darf und muss er nun auf dem Landgut seines Freundes bleiben.

Die Festnahme war von den schwedischen Behörden erwirkt worden; sie ermitteln wegen des Vorwurf der Sexualvergehen gegenüber zwei Frauen.

Assange will im Hausarrest die Arbeit an seiner Enthüllungsplattform fortsetzen. Schweden bemüht sich weiter um seine Auslieferung.

Zudem droht ihm eine Spionage-Anklage in den USA nach der Veröffentlichung tausender US-Geheimdokumente .

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