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Bukarest kritisiert Vorbehalte gegen Schengen-Beitritt

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Bukarest kritisiert Vorbehalte gegen Schengen-Beitritt

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Die Führung in Bukarest hat den Vorschlag Deutschlands und Frankreichs heftig kritisiert, den Schengen-Beitritt Rumäniens und Bulgariens zu verschieben. Aus der bulgarischen Hauptstadt Sofia verlautete unterdessen, man wolle sich bemühen, die Zweifel von EU-Partnern auszuräumen.

Rumänien und Bulgarien streben 2011 den Schengen-Beitritt an. Rumäniens Staatspräsident Traian Basescu sagte, der Brief der Innenminister Deutschlands und Frankreichs sei diskriminierend. “Wir werden keinerlei Diskriminierung hinnehmen, selbst dann nicht, wenn sie von den stärksten EU-Ländern kommt”, fügte er hinzu. Paris und Berlin kritisierten in dem Brief an die EU-Kommission Schwachstellen bei der Bekämpfung der Korruption und der Organisierten Kriminalität. Zum Schengen-Raum zählen heute 25 Länder, darunter 22 EU-Staaten – alle außer Großbritannien, Irland, Zypern, Rumänien und Bulgarien. Die Nicht-EU-Staaten Norwegen, Island und die Schweiz sind dem Abkommen ebenfalls beigetreten. Im Wesentlichen sieht dieses die Abschaffung von Grenzkontrollen und die polizeiliche Zusammenarbeit vor.