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Das Weihnachtsgeschäft geht in die letzte Runde

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Das Weihnachtsgeschäft geht in die letzte Runde

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Nicht nur in London erreicht das Weihnachtsgeschäft kurz vor dem Fest seinen Höhepunkt. Allein in Großbritannien könnten laut Schätzungen am letzten Einkaufstag rund 1,4 Milliarden Euro ausgegeben werden. Aber auch im Rest Europas geht der Weihnachtsrummel in die letzte Runde. Die Kreditkartenfirma Visa erwartet knapp 40 Millionen Transaktionen und einen Umsatz in Höhe von zwei Milliarden Euro. Denn viele Menschen schieben ihre Weihnachtseinkäufe auf die letzte Minute – in Deutschland sind es etwa 26 Prozent, die erst kurz vor dem Fest in die Läden drängen.

In den USA verlief das Weihnachtsgeschäft wegen der angespannten wirtschaftlichen Lage eher verhalten. Trotzdem freuten sich vor allem Anbieter von Luxusgütern über regen Zuspruch, und bei Bloomingdale’s stellt man fest, dass Shoppen den Leuten wieder Spaß macht.

In China steht Weihnachten hoch im Kurs. Für den Einzelhandel ist es die anstrengendste, aber auch die lukrativste Zeit des Jahres, und Einnahmen von bis zu 11.000 Euro pro Tag sind durchaus möglich. “Das Weihnachtsgeschäft ist viel besser als das Geschäft zu Neujahr”, meint die Geschäftsfrau Chen Zhenfen, “weil Weihnachten in China sehr populär geworden ist. Das Land verwestlicht immer mehr und für die Kunden sind etwa Weihnachtsangebote in Restaurants oder Bars sehr wichtig.” Und natürlich darf auch in Fernost der Weihnachtsbaum nicht fehlen.