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Iran: Exekution aufgeschoben

welt

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Im Iran soll heute der 29-jährige Habibollah Latifi gehängt werden.

Seit drei Jahren und zwei Monaten sitzt er im Bezirksgefängnis von Sanandaj im Nordwesten des Landes in Haft.

Der Student wird beschuldigt, sich als Aktivist einer bewaffneten kurdischen Separatistengruppe angeschlossen zu haben. Latifi, der der kurdischen Minderheit im Iran angehört bestreitet dies jedoch.

Iranischen Quellen entsprechend wurde die Exekution jedoch zumindest aufgeschoben.

Amnesty International sprach von einem unfairen Prozess hinter verschlossenen Türen, nicht einmal sein Verteidiger habe bei der Verhandlung anwesend sein dürfen.

Angaben von Menschenrechtsorganisationen zufolge ist der Iran mit rund 300 Todesurteilen in diesem Jahr nach China und vor Saudi-Arabien einer der Staaten in denen am häufigsten die Todestrafe ausgesprochen wurde.

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