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Leitzinserhöhung in China verunsichert asiatische Märkte


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Leitzinserhöhung in China verunsichert asiatische Märkte

Im Kampf gegen die Inflation hat die chinesische Zentralbank erneut den Leitzinssatz erhöht, und zwar um 25 Basispunkte auf 5,8 Prozent. Der Schritt kam nicht unerwartet; Experten gehen von weiteren Zinserhöhungen in den nächsten Monaten aus. An den asiatischen Börsen wurden Befürchtungen geweckt, die straffe Geldpolitik der chinesischen Zentralbank könnte das Wirtschaftswachstum bremsen. Die Börse in Shanghai schloss im Minus, der Leitindex fiel um fast 2 Prozent, auch die Börse in Südkorea musste Abschläge hinnehmen.

Die Inflation in China stieg im November um 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr, das ist der höchste Anstieg seit mehr als zwei Jahren. Verantwortlich dafür sind vor allem die Preise für Lebensmittel – diese verteuerten sich um ganze zwei Prozent. Aber auch die Immobilienpreise zogen stark an. Die straffere Geldpolitik ist ein Teil der Maßnahmen, mit denen China das Problem in den Griff bekommen will. Daneben sind Preiskontrollen und marktwirtschaftliche Anreize für die Agrarwirtschaft geplant.

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