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Regionalpolitik der EU

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Regionalpolitik der EU

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Überall zwingt die Krise zu Einsparungen.

Auch in der Regionalpolitik der Europäischen Union.

Was bleibt da noch? Wie reagiert die EU?

Europa gehört zu reichen Gegenden dieser Erde.

Allerdings ist in der größer gewordenen Europäischen Union mit ihren 27 Mitgliedsstaaten der Reichtum höchst ungleichmäßig verteilt.

Die Regionalpolitik ist jenes Mittel, mit dem innerhalb der EU den Ärmeren geholfen werden soll.

Ton van Lierop, der zuständige Sprecher, erklärt das so:“Regionalpolitik ist Investitionspolitik. Mit dem europäischen Geld investieren wir in allen 271 Regionen der EU, um konkrete Ergebnisse und Wirtschaftswachstum zu bekommen.”

Im Budget 2007 bis 2013 sind 36 % für die Regionalpolitik vorgesehen.

Das macht 350 Milliarden Euros.

Ausgegeben werden die für Innovation, Infrastruktur, Arbeitsplätze, Umwelt und anderes.

In den vergangenen 20 Jahren haben vor allem Griechenland, Spanien, Irland und Portugal davon profitiert. Mit der Aufnahme vieler armer Mitglieder ab 2004 haben sich die Anforderungen an den Regionalfond nach Osten verschoben.

Von 2007 bis 2013 bekommen diese Neu-Mitglieder 51 % der Mittel aus dem Regionaltopf.

Der EU-Sprecher sagt: “Die Staaten müssen konkrete Projekte anmelden und erklären, welchen Teil davon wir finanzieren sollen. Generell sind das 50 %, es können auch bis zu 75 % werden.”

Von dieser Politik profitiert zum Beispiel die bulgarische Hauptstadt Sofia beim Bau ihrer U-Bahn.

“Mehr über die EU kostenlos unter dieser Telefonnummer und im Internet bei europedirect oder in einem Infobüro in Ihrer Nähe.”