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China streicht Steuervergünstigungen für Autokäufer

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China streicht Steuervergünstigungen für Autokäufer

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Ab dem 1. Januar gibt es in China keine Subventionen für den Kauf von Kleinwagen mehr. Damit wird beim Erwerb eines Autos mit einem Hubraum von bis zu 1,6 Litern eine Umsatzsteuer in Höhe von 10 Prozent fällig. 2009 hatte die Regierung Steuernachlässe und Prämien für den Autokauf eingeführt, um den Markt zu beleben, die Maßnahmen wurden seit Beginn dieses Jahres schrittweise zurückgefahren. Ihre Wirkung jedoch ist unübersehbar: China hat mittlerweile die USA überholt und ist zum weltgrößten Automarkt aufgestiegen. Allein im Jahr 2010 wurden nach ersten Schätzungen rund 17 Millionen Autos verkauft.

Und dieser Trend dürfte sich trotz des Wegfalls der Steuernachlässe fortsetzen. General Motors etwa rechnet damit, dass der Markt 2011 um bis zu 15 Prozent wächst – sogar dann, wenn sämtliche Kaufanreize gestrichen werden. In der Hauptstadt Peking dürften in zwei Jahren rund sieben Millionen Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sein.