Skip to main content

noComment
| |

In der Elfenbeinküste ist weiter unklar, wer Präsident ist. Nach dem Treffen in Abidjan zwischen dem sich an die Macht klammernden Staatschef Laurent Gbagbo und den Vermittlern aus mehreren west-afrikanischen Staaten wurde kein Ergebnis bekannt gegeben. Es wird vermutet, dass Gbagbo bei den Verhandlungen Exil und Straffreiheit angeboten wurde, und dieser das Angebot ablehnte. Gbagbo hatte bereits vor dem Treffen signalisiert, er erkenne keinen auf dem Präsidentenstuhl an außer sich selbst.

Die Vermittler sprachen auch mit Gbagbos Herausforderer, dem international anerkannten Sieger der Wahlen, Alassane Outtara. In dem kurz vor einem Bürgerkrieg stehenden Land wurden mehrere UN-Blauhelm-Soldaten angegriffen. Ein UN-Fahrzeug ging in Flammen auf, ein Soldat wurde verletzt. Laurent Gbagbo drohte unterdessen, er werde die diplomatischen Beziehungen mit all jenen Staaten abbrechen, die von Outtara entsandte Botschafter akzeptierten.

Die Botschaft der Elfenbeinküste in Paris bleibt vorerst geschlossen. Ouattara hat einen neuen Botschafter ernannt, der jetzt in Frankreich bestätigt werden muss. Der Botschafterposten in Paris ist eines der wichtigsten Ämter, die die Regierung der Elfenbeinküste zu vergeben hat.

More about:

Copyright © 2012 euronews

| |

Anmeldung
Bitte tragen Sie Ihre Logindaten ein