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Kritik an Athens Plänen für Grenzzaun

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Kritik an Athens Plänen für Grenzzaun

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Griechenland hat seine Pläne für eine Sperre an der türkischen Grenze relativiert: Nach Kritik aus Brüssel soll der Zaun Bürgerschutzminister Christos Papoutsis zu Folge statt 200km nur noch 12,5km lang und drei Meter hoch werden.

Griechenland bricht unter dem Ansturm der illegalen Einwanderer aus Afghanistan, dem Irak und Afrika zusammen: Dort versuchten der Regierung in Athen zu Folge im vergangenen Jahr täglich durchschnittlich 200 Einwanderer, in die EU einzureisen. In der EU-Kommission gibt es allerdings Vorbehalte gegen einen Grenzzaun, der nur eine kurzfristige Lösung sein dürfe, wie aus Brüssel verlautete.

Vor zwei Monaten hatte Griechenland die EU als erstes Land um die Unterstützung der europäischen Grenzagentur Frontex gebeten. Die 200 Beamten sind dort noch bis März im Einsatz.

Brüssel stellt Athen außerdem 9,8 Millionen Euro Notfallhilfe bereit, um den Flüchtlingsstrom zu bewältigen. Mehr als 80 Prozent der illegalen Einwanderer in die EU reisen mittlerweile über Griechenalnd ein.