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Unterricht nach Naturkatastrophen

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Unterricht nach Naturkatastrophen

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Bei dem Erdbeben in Haiti am 12. Januar 2010 wurden mehr als die Hälfte der Schulen in der Hauptstadt Port-au-Prince und Umgebung dem Erdoden gleich gemacht. Dank internationaler Hilfe konnten die haitianischen Behörden sich an den Wiederaufbau machen.

Es gibt viele Flüchtlinge, getrennte Familien und Waisen. Bei all dem Chaos werden viele Kinder nicht mehr zur Schule geschickt.

Die pakistanische Provinz Baluchistan wurde überflutet und tausende Familien mussten vor dem steigenden Wasser fliehen. Rund 7.000 Menschen leben immer noch in einem Flüchtlingslager in Jaffarabad.

UNICEF hat mit Partnerorganisationen 18 provisorische Schulen eingerichtet. Mehr als 1.400 Kinder werden hier unterrichtet. Die achtjährige Reshma ist eine von ihnen. Sie geht zum ersten Mal zur Schule und erzählt ihrer Mutter und ihren Geschwistern jeden Abend stolz was sie gelernt hat.

In Thailand hat der Tsunami von 2004 die Kinder schwer traumatisiert. Im Kunstunterricht verarbeiten sie ihre Erinnerungen. Sie malen Eindrücke von dem Tag, an dem die Welle kam.

Die Schule in Ban Kamala ist nur ein paar Schritte vom Strand entfernt und befindet sich in der Gefahrenzone. Es ist verboten hier Hotels zu bauen, doch ein Umzug der Schule fand nicht statt.

Für die Rechteüberlassung an den Pakistanbildern bedanken wir uns ber Unicef.