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Im Süd-Sudan soll an diesem Sonntag die Bevölkerung über eine mögliche Unabhängigkeit des Südens entscheiden. Euronews besuchte das Dorf Gumbo am Rande der Stadt Juba in einem vom Bürgerkrieg vor fünf Jahren besonders schwer betroffenen Gebiet.

In dem Dorf fehlt es an den einfachsten Dingen für das tägliche Leben. Wegen des Krieges sind viele Menschen aus dem Dorf geflüchtet, auch Okalo, aber er ist vor einigen Monaten zurückgekehrt.

Er will bei dem Referendum für die Abspaltung des Südens stimmen, obwohl – wie er sagt – dabei kein perfekter Staat entstehen werde, aber: “Es wird hier

keine Trennung nach Religion, Kultur und Sprache mehr geben. Es könnte zwar Stammeskonflikte geben, aber nicht wie der Krieg mit dem Norden.”

Fast alle wollen die Abspaltung, sagt Euronews-Korrespondent Mohammed El Hamy: “Die Präferenz für die Trennung vom Norden gibt es nicht nur in den Dörfern, sondern auch in Juba, wo der Tag der Abstimmung schon als Unabhängigkeitstag angesehen wird.”

Knapp vier Millionen Südsudanesen sind dazu aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Nach einer

Umfrage wollen 97 Prozent für einen eigenen Staat stimmen. Das Referendum ist Teil des Friedensabkommens von 2005.

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