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US-Arbeitsmarkt auf Erholungskurs

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US-Arbeitsmarkt auf Erholungskurs

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Die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt hellt sich auf: Im Dezember wurden laut dem Bericht des Arbeitsministeriums 103.000 neue Stellen geschaffen, vor allem in der Freizeit- und Gastronomiebranche sowie im Gesundheitssektor. Allerdings hatten Experten im Vorfeld mit weit mehr neuen Jobs gerechnet, nämlich mit rund 150.000.

Besser sieht die Arbeitslosenquote aus: Sie fiel von 9,8 Prozent im November auf 9,4 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit Mai 2009. Um die Arbeitslosenquote weiter zu drücken, wäre nach Berechnungen von Ökonomen allerdings pro Monat ein doppelt so hoher Stellenzuwachs wie im Dezember notwendig.

US-Präsident Barack Obama begrüßte die Zahlen – wenn er auch einräumte, dass das Niveau der Arbeitslosigkeit nach wie vor zu hoch sei. “Der Trend ist klar”, so Obama. “Die Jobs im Privatsektor nehmen seit 12 Monaten zu, erstmals seit 2006. Die Wirtschaft hat im vergangenen Jahr 1,3 Millionen Stellen geschaffen, in jedem Quartal mehr als im vorhergegangenen. Das bedeutet, dass das Tempo der Neueinstellungen zunimmt.”

Zudem präsentierte Obama den Nachfolger von Lawrence Summers als Wirtschaftsberater: Es wird der Jurist und Ökonom, Gene Sperling, der schon unter Bill Clinton wichtige Wirtschaftsfunktionen innehatte.