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Flutwelle bedroht australische Millionenstadt Brisbane

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Flutwelle bedroht australische Millionenstadt Brisbane

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Eine erste Flutwelle hat Vororte der australischen Millionenstadt Brisbane erreicht. Am Vortag war das Hochwasser durch die Stadt Toowoomba gerast. Mehrere Menschen kamen ums Leben; mehr als siebzig wurden vermisst. Auch die Stadt Grantham war von der Sturzflut betroffen. Einige Ortschaft wurden von der Außenwelt abgeschnitten, mehr als zwanzig wurden verwüstet.

In Brisbane, der flussabwärts gelegenen Hauptstadt des Bundesstaates Queensland, sprach die Journalistin Meg Purtell am Telefon von Panikkäufen in Supermärkten: “Die Flut von 1974 ist vielen Menschen hier nur zu gut in Erinnerung, und wenn man nun hört, dass der Pegel noch höher steigen könnte, ist das ziemlich erschreckend. Die Leute haben Vorräte gekauft, damit sie vorbereitet sind. Der Höchststand wird erst am Donnerstag erwartet. Aber es ist Regen vorhergesagt, also kann schon in den nächsten 24 Stunden alles mögliche passieren. Die Behörden sagen: keine Panik, bleibt ruhig, aber seid vorbereitet.”

In einigen Stadtteilen wurden Straßen gesperrt und Zug- und Busverbindungen eingestellt. Auch Fährverbindungen sind betroffen. Derweil versuchen manche Einwohner, mit eigenen Booten über das Wasser ans Ziel zu kommen.

Die Naturkatastrophe hat bisher Schäden in Höhe von fast vier Milliarden Euro angerichtet.

Ein Gebiet von der Größe Deutschlands und Frankreichs zusammen wurde überschwemmt.