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Tote bei Unruhen in der Elfenbeinküste

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Tote bei Unruhen in der Elfenbeinküste

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In der Elfenbeinküste sind erneut mehrere Menschen bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern des gewählten Präsidenten Alassane Ouattara und des ehemaligen Präsidenten Laurent Gbagbo getötet worden.

Seit den Wahlen Ende November starben an die 200 Menschen durch Gewalt.

Der UN-Sicherheitsrat kritisierte, das Gbagbo-Lager benutze die Medien, um Hass zu verbreiten und zur Gewalt auch gegen die Blauhelmsoldaten anzustacheln.

Menschenrechtsorganisationen werfen den Gbagbo-treuen Sicherheitskräften willkürliche Festnahmen und Gewalt gegen friedliche Demonstranten vor.

Als Folge der Unruhen flohen bislang 25.000 Menschen in das Nachbarland Liberia. Das teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR in Genf mit. Im Osten Liberias baut das UNHCR derzeit Lager auf.

Hintergrund der Krise ist, dass sich der ehemalige Präsident Laurent Gbagbo seit mehr als sechs Wochen weigert, sein Amt an den Wahlsieger Alassane Ouattara abzugeben.