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Aus für Libanons Regierung

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Aus für Libanons Regierung

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Libanons Regierung ist am Ende: Elf Minister sind ausgeschieden. Sie gehören zur islamistischen Hisbollahbewegung und zu verbündeten Gruppen.

Anlass ist der bevorstehende Abschluss der Untersuchung, bei der es um die Ermordung des früheren Regierungschefs Rafik Hariri im Jahr 2005 geht. Die Hisbollah lehnt die internationalen Sonderermittler ab und rechnet damit, dass sie ihr an dem Anschlag eine Mitschuld geben. Sie selbst bestreitet jede Verwicklung.

Syrien und Saudiarabien haben noch versucht zu vermitteln, aber vergeblich. Einer der Zurückgetretenen macht dafür Druck der USA verantwortlich. Die Gegenseite, sagt Mohammed Fneisch, sei diesem Druck nicht gewachsen gewesen.

Der Regierungschef ist währenddessen gerade in den USA: Es ist Saad Hariri, der Sohn des Ermordeten. Er lehnt die Forderung der Hisbollah ab, sich von den Sonderermittlern zu distanzieren und die Zusammenarbeit mit ihnen zu beenden.