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Haiti gedenkt der Erdbebenopfer

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Haiti gedenkt der Erdbebenopfer

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Haiti gedenkt der Opfer des verheerenden Erdbebens vor einem Jahr. Zwei Tage lang wollen die Haitianer an die über 220 000 Toten erinnern. Ein Jahr danach ist die Katastrophe immer noch allgegenwärtig. 1,3 Millionen Menschen leben in Zeltlagern. Zudem kämpft Haiti gegen die Cholera.

Die EU und internationale Hilfsorganisationen forderten mehr Hilfe für den Karibikstaat. Die von der Regierung organisierte Trauerfeier fand in Titanyen statt. Dort wurden mehr als 100 000 Erdbebentote in Massengräbern beerdigt.

Im Interview mit euronews erklärte Präsident.

René Preval: “Haiti war schon vor der Katastrophe geschwächt. Sie dürfen nicht vergessen, dass unser Haushaltsbudget zu 60 Prozent von Hilfe von außen abhängig ist. Wir warten also darauf, dass die versprochenen Hilfszahlungen hier ankommen.”

Zu den Gedenkzeremonien ist auch der frühere Präsident Bill Clinton angereist. Er ist Koordinator der UN-Hilfe für Haiti. Zur Kritik des stockenden Wiederaufbaus äußerte Clinton, er sei selbst “frustriert”. Aber das Tempo sei in der vergangenen vier Monaten beschleunigt worden.