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Streit um künftigen Euro-Rettungsschirm

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Streit um künftigen Euro-Rettungsschirm

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Die Schuldenkrise raubt den Politikern in Brüssel weiterhin den Schlaf. 2010 hatte die EU Griechenland vor den Pleitegeiern gerettet und war auch Irland zur Hilfe geeilt. Das Damoklesschwert hängt derzeit über dem schuldengeplagten Portugal.

Die EU-Kommission ist nun vorgeprescht und will den Rettungsschirm für Wackelkandidaten aufstocken. Deutschland und Frankreich wollen davon jedoch nichts wissen und lassen Kommissionspräsident Barroso abblitzen.

“Vorsicht ist besser als Nachsicht. Wir haben eine Eurozone, eine gemeinsame Währung und wir müssen den Märkten zeigen, dass wir zu allem bereit sind, um für Stabilität im Euroraum zu sorgen,” so Jose Manuel Barroso.

Das Garantievolumen des 750 Milliarden Euro schweren Rettungsschirms wurde noch nicht ausgeschöpft, doch falls Spanien Liquiditätsprobleme bekommt, könnte es eng werden.

Der Internationale Währungsfond plädiert schon seit Wochen für einen größeren Schirm, unter den im Notfall auch Schwergewichte der Euro-Zone schlüpfen könnten.

Die Vorschläge werden beim Treffen der Eurogruppe nächste Woche und beim EU-Gipfel Anfang Februar unter die Lupe genommen.