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Hofreitschule: in Wien und auf Tournee

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Hofreitschule: in Wien und auf Tournee

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Die Spanische Hofreitschule in Wien ist eine der bekanntesten touristischen Attraktionen in Österreich. Sie bietet nicht nur öffentliche Aufführungen, sondern auch die Möglichkeit beim Training zuzuschauen.

Vor drei Jahren wechselte das Management, weil die Bilanz des Zentrums klassischer Dressur ein Defizit von 2,7 Mio Euro aufwieß. Die Schulden wurden drastisch reduziert, doch das Budget ist noch immer nicht ausgeglichen.

Elisabeth Gürler, Direktorin der Spanischen Hofreitschule: “Wir werden in diesem Jahr in die schwarzen Zahlen kommen. Letztes Jahr hätten wir es fast geschafft, wäre da nicht ein Herpes-Virus gewesen, außerdem musste durch die Aschewolke eine Tournee abgesagt werden. “

Eine wichtige Einnahmequelle für die Spanische Hofreitschule sind neben den Auftritten in der Hofburg auch die Tourneen durch ganz Europa.

Um wirtschaftlich effizienter zu sein, wurden die Gehälter der Reiter und deren Tournee-Zuschläge neu verhandelt. Außerdem wurde ein neues Ausbildungszentrum in Heldenberg, Niederösterreich eingerichtet.

Elisabeth Gürtler, Direktorin der Spanischen Hofreitschule: “Wir haben nun 72 Pferde in Wien und 30 in Heldenberg. Das bedeutet, dass wir jetzt mehr Pferde haben. Wir brauchen ein zweites Standbein – die Tourneen verdoppeln unser Einkommen. Jetzt können wir auf Tournee gehen und zugleich eine Vorstellung in Wien präsentieren.”

Über 300.000 Besucher kommen jedes Jahr, um die berühmten Lipizzaner zu sehen. Mit steigender Tendenz.

Der Tourneeplan für dieses Jahr: im Februar/Paris – noch in Verhandlung für Mai: Moskau zum Besuch des österreichischen Kanzlers, im Juni/Saarbrücken und später im Jahr Brüssel, London und Basel.