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Jahresausblick 2011

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Jahresausblick 2011

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Die Welt 2011: Wir wagen einen Blick in die kommenden Monate. Welche Ereignisse werden Schlagzeilen machen?

Vieles ist ungewiss, doch es zeichnet sich schon jetzt ab, dass die Krise die 365 Tage bestimmt.

Die wichtigsten Herausforderungen für die Politiker hängen alle mit der schwierigen wirtschaftlichen Lage zusammen.

Über welche Ereignisse wird euronews dieses Jahr berichten? Ein Überblick nach Kontinenten.

Es wird sich zeigen, ob der Risikoappetit der Börsen nach der Rettung von Griechenland und Irland gestillt ist.

Fraglich ist auch, ob Spanien zum nächsten Sorgenkind Europas wird. In Spanien werden außerdem die Kommunalwahlen im Mai mit Spannung erwartet. Werden die Nachfolger von Batasuna daran teilnehmen, nachdem die ETA einen Waffenstillstand angekündigt hat?

Frankreich hat 2011 die G-20 Präsidentschaft inne. Die Kampagne für die Präsidentschaftswahlen von 2012, wird die Politik in Paris bestimmen. Der französische Präsident Nicolas Sarkozy wird mit seinem potentiellen Rivalen, dem Chef des internationalen Währungsfond, Dominique Strauss-Kahn zusammen arbeiten müssen.

Die Portugiesen wählen am 23. Januar einen neuen Präsidenten.

In Italien werden wir die politische Krise verfolgen und die Wahlen, die im Frühjahr stattfinden könnten.

Deutschland wird auch 2011 die treibende Kraft in Europa sein. Die Briten werden im Mai zu einer Wahlrechtsreform befragt werden. Die Liberalen, die das Land gemeinsam mit den Konservativen regieren, drängen seit langem auf ein Verhältniswahlsystem.

In Russland wird sich zeigen, wer der Kandidat der Präsidentschaftswahl 2012 sein wird: Vladimir Putin oder Dmitri Medwedew.

2011 wird ein schwieriges Jahr für Barack Obama. Die Republikaner im Repräsentantenhaus werden voraussichtlich viele Maßnahmen des amerikanischen Präsidenten blockieren.

In punkto Außenpolitik beginnt der Rückzug aus Afghanistan und es wird sich zeigen, ob die neue Verhandlungsstrategie mit den Taliban aufgeht. Geplant ist, wie im Irak, eine schrittweise Machtabgabe an die Landesbehörden.

In Lateinamerika gab es Machtwechsel. Nach den Wahlen in Brasilien hat Dilma Rousseff das Zepter übernommen. Sie will die Politik ihres Mentors Lula fortführen und hat Armut und Korruption den Kampf angesagt.

Lateinamerika hat 2010 die Krise relativ gut gemeistert. Die Region könnte 2011 ein Wachstum von bis zu fünf Prozent verzeichnen.

In Kuba wird der neue Reformkurs mit Spannung erwartet. Katholische Repräsentanten der Insel rechnen mit der Freilassung von politischen Gefangenen.

In Mexiko wird Präsident Felipe Calderon seinen Kampf gegen die Drogenmafia fortführen.

Im Nahen Osten stecken die Vermittlungsgespräche zwischen Israelis und Palästinensern seit vergangenem September in einer Sackgasse. Wie geht es weiter?

Die Atompläne Irans werden weiterhin mit Argusaugen beobachtet werden. Der Westen vermutet, dass Teheran militärische Absichten verfolgt. Das Atomkraftwerk Bushehr soll Anfang des Jahres in Betrieb gehen.

Weiterhin Spannungen zwischen Nord- und Südkorea.

Dieses Jahr wird in 15 afrikanischen Ländern gewählt. In der Elfenbeinküste hat die jüngste Präsidentschaftswahl das Land in eine schwere Krise gestürzt. Der Streit um die Macht dauert seit Wochen an.

Alle Augen sich auch auf den Sudan gerichtet. Die Südsudanesen entscheiden per Volksabstimmung, ob sie sich vom Norden loslösen wollen. In der ölreichen Region Abyei drohen Konflikte.

Bei den Präsidentschaftswahlen in Ägypten wird sich zeigen, ob Hosni Moubarak, der seit 29 Jahren an der Macht ist, wieder als Kandidat antreten wird.

In Neuseeland bricht 2011 das Rugby-Fieber aus. Die furchteinflössenden All Blacks mit ihrer legendären Haka wollen bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land siegen. 20 Mannschaften treten gegeneinander an.

In Großbritannien läuten dieses Jahr die Hochzeitsglocken. Prinz William und Kate Middleton wollen sich am 29. April in der Westminster Abbey ewige Treue schwören.

Und auch Prinz Albert von Monaco steuert mit Charlene Wittstock auf den Hafen der Ehe zu. Euronews wird beide Zeremonien live übertragen.

Die Raumfähre Endeavour geht im April auf ihre letzte Reise.

Mit einem Blick ins All endet diese Jahresvorschau. Wir werden 2011 gemeinsam entdecken und auf euronews jeden Tag über die wichtigsten Ereignisse berichten.