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Obama ruft zu Geschlossenheit und Toleranz auf

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Obama ruft zu Geschlossenheit und Toleranz auf

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US-Präsident Barack Obama hat an einer Gedenkfeier für die Opfer des Attentats von Tuscon teilgenommen. Zuvor hatte er mit seiner Frau die bei dem Anschlag niedergeschossene US-Abgeordnete Gabrielle Giffords besucht. Obama warnte davor, den Anschlag zur politischen Debatte zu machen und rief zu mehr Toleranz und Geschlossenheit auf. “Schlimme Dinge passieren. Wir dürfen nicht vorschnell einfache Erklärungen suchen. Wir können diese Tragödie nicht als Gelegenheit nutzen, uns gegenseitig anzugreifen. Das geht nicht”

Am vergangenen Samstag hatte ein 22-Jähriger einen Anschlag auf die Kongressabgeordnete verübt und dabei sechs Menschen getötet.

In Folge des Attentats kochte in den USA eine Debatte über die politische Radikalisierung auf. In der Kritik steht dabei die republikanische Politikerin Sarah Palin. Sie wehrte sich gegen Vorwürfe, sie habe mit ihrem Wahlkampfsstil das politische Klima in den USA vergiftet. Stattdessen kritisierte Palin die Medien. In einer Videobotschaft erklärte sie: “Besonders in den Stunden nach einer solchen Tragödie sollten Journalisten und Kommentatoren keine Blutanklage fabrizieren.”

Vier Tage nach dem Attentat von Tucson hat sich der Zustand von Gabrielle Giffords verbessert.

Die 40 Jahre alte demokratische Politikerin habe zum ersten Mal ihre Augen geöffnet, sagte Obama.