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Schlammlawinen in Brasilien reißen Hunderte in den Tod

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Schlammlawinen in Brasilien reißen Hunderte in den Tod

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In Brasilien sind bei Überschwemmungen und Erdrutschen in der Region um die Metropole Rio de Janeiro mehr als 270 Menschen ums Leben gekommen. Die alljährlichen Regen um diese Jahreszeit fallen heuer besonders stark aus.

Am schlimmsten betroffen ist Teresopolis , 70 Kilometer nördlich von Rio de Janeiro. In der etwa 150.000 Einwohner zählenden Stadt wurden zahlreiche Häuser unter den Schlamm- und Geröllmassen begraben.

Es waren 800 Rettungskräfte der Feuerwehr und des Zivilschutzes im Einsatz, um nach Überlebenden zu suchen. In der Katastrophenregion brachen Stromversorgung und Telefonnetz zusammen.

Auch aus dem angrenzenden Bundesstaat Sao Paulo wurden bereits mehr als zwölf Tote durch die Überschwemmungen gemeldet.