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Aserbaidschan verkauft Gas für Nabucco

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Aserbaidschan verkauft Gas für Nabucco

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Die Europäische Union und Aserbaidschan haben am Donnerstag ein Gaslieferabkommen unterzeichnet. Damit soll die Abhängigkeit der EU von russischen Gaslieferungen verringert werden. Aserbaidschan verpflichtet sich, genügend Gas zu liefern, damit der sogenannte Südliche Korridor über die Türkei geschaffen werden kann.

Das Gas soll aus dem Feld Shah Deniz II, kommen, das in den nächsten Jahren erschlossen wird. Sein Förderpotential wird auf 15 Milliarden Kubikmeter jährlich geschätzt. Das würde ausreichen, um die Nabucco-Pipeline betreiben zu können. Sie ist als Alternative zur russischen South-Stream-Pipeline geplant. Durch Nabucco soll Gas vom Kaspischen Meer nach Mitteleuropa gehen. Zu Nabuccos Teilhabern gehören Österreichs OMV und Deutschlands RWE.

Die EU-Delegation reist nach Turkmenistan weiter, dem anderen umworbenen potenziellen Gas-Lieferanten für Nabucco.