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Finanzminister der Eurozone beraten über Krisenfonds

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Finanzminister der Eurozone beraten über Krisenfonds

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Unter dem Vorsitz von Luxemburgs Regierungschef Jean-Claude Juncker haben die Finanzminister der 17 Euro-Länder ihre gestern begonnen Beratungen wiederaufgenommen. Bei der Sitzung in Brüssel geht es vor allem um den im vergangenen Frühjahr

aufgelegten Krisenfonds für hoch verschuldete

Mitgliedsstaaten.

Belgiens Finanzminister Didier Reynders sprach von Fortschritten:

“Vor allem sind wir auf einem guten Wege, die Kapazität eines solchen Fonds zu steigern, und dies nicht nur mit mehr Geld, sondern mit einer anderen Qualität der Interventionen. Und außerdem gibt es eine Art Übereinkunft, mehr zur fiskalischen Konsolidierung zu tun.”

Es geht vor allem darum, die Finanzmärkte zu beruhigen. Dafür soll die gemeinsame Währung, der Euro, abgesichert werden. Vorschläge zu einer größeren Reform des Euro-Systems sollen beim Frühjahrsgipfel der EU Ende März auf dem Tisch liegen.