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Libanon: Vermittler versuchen ihr Letztes

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Libanon: Vermittler versuchen ihr Letztes

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In der Regierungskrise im Libanon versuchen Nachbarn aus der Region weiter zu vermitteln. Gerade sind die Außenminister Katars und der Türkei

in Beirut; sie wollen untersuchen, ob zwischen der Hisbollahbewegung und dem Rest der Regierung noch eine Verständigung möglich ist.

Die Vermittler aus Saudiarabien haben allerdings aufgegeben. Sie nennen die Lage im Libanon gefährlich und warnen davor, dass das Land sogar vor einer Teilung stehen könnte.

Für Saudiarabien stehe hier aber viel auf dem Spiel, meint ein Mann in Beirut. Das aufgeben zu wollen sei vielleicht nur politischer Druck.

Es geht um den Anschlag auf den früheren Regierungschef Rafik Hariri 2005. Der Mord wird von einem UNO-Tribunal untersucht. Die Hisbollah nimmt an, dass die Ermittler ihr eine Mitschuld geben werden. Sie hat die Regierung verlassen, weil Ministerpräsident Saad Hariri sich weigert, die Zusammenarbeit mit dem Tribunal abzubrechen: Hariri ist der Sohn des Ermordeten.