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Obama hofiert Hu

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Mit allen militärischen Ehren hat US-Präsident Barack Obama den chinesischen Staats- und Parteichef Hu Jintao am Mittwoch in Washington empfangen. Es ist der erste Staatsbesuch eines chinesischen Präsidenten seit 13 Jahren.

Nach Angaben eines US-Vertreters wollen beide eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit in Fragen der nuklearen Sicherheit bekanntgeben. Ob andere Differenzen abgebaut werden können, gilt als fraglich. Vor dem Besuch hatte Washington von China unter anderem gefordert, seine Märkte für US-Importe zu öffnen und politische Gefangene auf freien Fuß zu setzen. Als besondere Geste gegenüber dem chinesischen Gast gilt die Einladung zu einem Staatsbankett am Mittwochabend.

Die Reaktionen im Lande auf den hohen Besuch sind geteilt: Am Weißen Haus wurde der Gast betont freundlich begrüßt, aber andernorts fanden Protestkundgebungen statt. Demonstranten forderten die Freilassung der politischen Gefangenen und Freiheit für Tibet.