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USA und China - Annäherung der Großen

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USA und China - Annäherung der Großen

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Am Time Squere in New York wird großflächig ein freundliches Chinabild gezeichnet. Nichts mehr mit “gelbe Gefahr” oder ähnlichen Feindbildern.

Jeden Tag läuft das Video mit den freundlichen Chinesen 300 Mal. Hier bemüht sich eine Großmacht ganz offensichtlich um ein gutes Verhältnis zu einer anderen, immer wichtiger werdenden Macht.

Manch Passant findet richtig gut, was er da sieht.

Dieser Mann hätte allerdings etwas mehr landestypische Bilder hineingeschnitten, die den Betrachtern mehr Wissen über diese Menschen vermitteln, auch über chinesische Kultur und Industrie.

Vor der Visaabteilung der US-Botschaft in Peking stehen vor allem junge Chinesen Schlange.

Sie sind neugierig auf das Land, dessen Lebensweise inzwischen auch bei ihnen kopiert wird.

Vor allem aber versprechen sie sich von einem Studium im Amerika bessere Aufstiegschancen daheim. Diese Studentin erwartet, dass die Leute in den USA freundlicher seinen und umgänglicher als die Chinesen.Vor allem aber lockt sie die höher entwickelte Technologie. Und von Freundinnen, die schon dort sind, hat sie viel Gutes über die dortige Lebensweise gehört. Die will sie jetzt selber kennenlernen.

Mit der Ping-Pong-Diplomatie hat alles angefangen.

Im April 1971. Da wurde die zur Weltmeisterschaft in Japan weilende US-Tischtennismannschaft überraschend nach China eingeladen.

Dieser Anwalt im Ruhestand erinnert sich:

“Die amerikanischen Sportler haben mit ihrem Besuch eine Tür geöffnet. Daran sieht man, dass ein kleiner Tischtennisball sehr große Dinge in Bewegung bringen kann.”

Seit Präsident Obama im Amt ist, hat man sich in Peking um einen Staatsbesuch bemüht.

Um Gespräche auf allerhöchster Ebene, wie sie Ende 2009 erst der indische Regierungschef

und im Mai 2010 der mexikanische Präsident führten.