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Berlusconi fühlt sich zu unrecht verfolgt

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Berlusconi fühlt sich zu unrecht verfolgt

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Im jüngsten Sexskandal, der seine Regierung erschüttert, ist der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi in die Offensive gegangen. Berlusconi erklärte, es sei nichts vorgefallen, dessen er sich schämen müßte, vielmehr handele es sich um eine Hexenjagd auf ihn: “Ich möchte mich unverzüglich wegen dieser unhaltbaren Beweise vor Gericht verantworten; aber vor unparteiischen Richtern und nicht politischen Beamten, die dies zu politischen Zwecken ausnutzen wollen”, sagte Berlusconi.

Diesmal scheint Berlusconi zu weit gegangen zu sein. In der Bevölkerung schwindet der Rückhalt für den Cavaliere. Den Wählern reicht’s offenbar:

“Ehrlichgesagt ist das nicht das Verhalten eines Regierungschefs, er sollte zurücktreten”, finder ein Rämer, ein anderer meint: “Das ist sein Ende, wir haben genug von ihm.

Berlusconi soll sich einen ganzen Schwarm von Mädchen “gehalten” haben, die dann für Schmuck, Geld und Unterkunft an Orgien teilgenommen haben, darunter auch eine damals 16-jährige Marokkanerin.