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Chinas Regierung fürchtet zu großes Wachstum

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Chinas Regierung fürchtet zu großes Wachstum

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Chinas Wirtschaft brummt, das Land hat die globale Krise besser und schneller als andere Volkswirtschaften überstanden.

Im vergangenen Jahr wuchs die Wirtschaft um 10,3 Prozent. Das hat Folgen für die Verbraucherpreise: Diese stiegen im Dezember um 4,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat, im November waren es gar 5,1 Prozent, so viel wie seit 28 Monaten nicht mehr.

Die Regierung fürchtet eine Überhitzung, sie will mit einer vorsichtigen Geldpolitik die Liquidität verringern.

Wie der Leiter des Chinesischen Statistikbüros sagte, habe die Regierung bereits einiges gegen die Inflation getan und damit auch Erfolg gehabt.

Die Chinesische Zentralbank hatte in der Krise große Geldmengen in die einheimische Wirtschaft gepumpt. Diese Kreditvergabe verringert die Regierung nun.

Chinas Aktienmärkte fielen um rund drei Prozent, Investoren fürchteten wegen der Inflation eine Erhöhung der Zinsen.