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Chinesische Medien mit großen Berichten über Staatsbesuch in USA

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Chinesische Medien mit großen Berichten über Staatsbesuch in USA

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In China wird der Staatsbesuch in Washington von den ganz und gar staatlichen Medien stark beachtet. Und auf den Straßen von Peking nahmen Menschen, die sich vor westlichen Journalisten äußerten, klar Stellung – für die Positionen ihrer Regierung.

“China und die USA sollten keine Feinde sein, sie sollten zusammenarbeiten,” sagte ein Mann: “Immerhin besitzt China ungefähr 900 Milliarden US-Dollar. China sieht die amerikanische Wirtschaftsentwicklung optimistisch, und die USA zeigen Hochachtung für Chinas Entwicklung. Dies sind die beiden Supermächte in der Welt.”

Eine Frau bemerkte: “Die Menschenrechte sind nur ein Vorwand, um China anzugreifen. Jedes Jahr geben die USA einen globalen Menschenrechtsbericht heraus, ohne sich selbst darin zu erwähnen. China sollte einen ähnlichen Bericht herausgeben.”

Und ein weiterer Mann sagte zum Währungsstreit: “Die USA verlangen eine Aufwertung unserer Währung aus eigennützigen Motiven. Andere Länder sind den USA völlig egal. Sie wollen die Kontrolle ausüben, andere sollen nur zuhören.”

Die chinesischen Medien vermitteln ein generell positives Bild des gegenwärtigen Besuchs, der als erfolgreicher gilt als die Visite 2006, als im Weißen Haus noch Präsident Bush regierte. Damals gab es für den chinesischen Gast kein Staatsbankett.