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Demokratenführer nennt Hu Jintao "Diktator"

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Demokratenführer nennt Hu Jintao "Diktator"

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Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao hat sich nach seiner Begegnung mit US-Präsident Barack Obama der Kritik von Kongressabgeordneten gestellt und die Politik seines Landes verteidigt. Hu traf sich auch mit dem demokratischen Mehrheitsführer im Senat, Harry Reid. Dieser hatte Hu zuvor als “Diktator” bezeichnet. “Er ist ein Diktator. Er kann wegen der Form ihrer Regierung sehr viele Dinge tun”, so Reid. “Vielleicht sollte ich nicht Diktator gesagt haben, aber sie haben eine andere Regierungsform als wir, und das ist eine Untertreibung.” Bei einer Rede vor Wirtschaftsführern in Washington warnte Hu die USA vor einem Konflikt zwischen beiden Großmächten über Tibet und Taiwan. Die Amerikaner müssten die chinesische Hoheit über Tibet und Taiwan anerkennen. China werde sich nicht an einem Rüstungswettlauf betiligen und stelle keine militärische Bedrohung für irgendein Land dar. Es verfolge keine expansionistische Politik. Während Hu seinen Besuch in den USA fortsetzte stimmte eine chinesische Delegation einer Verlängerung des Aufenthalts zweier Riesenpandas im Washingtoner Zoo um fünf Jahre zu. Die beiden Tiere sind eine Leihgabe Pekings, ihr Unterhalt wird bis 2015 mehr als 2,7 Millionen Dollar kosten.