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Guttenberg unter Druck

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Guttenberg unter Druck

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Der deutsche Verteidigngsminister Karl-Theodor zu Guttenberg gerät wegen mehrerer Vorfälle in der Bundeswehr zunehmend in die Kritik. Es geht um eine angebliche Meuterei auf dem Segelschulschiff “Gorch Fock”, mögliche Vertuschung im Fall eines erschossenen Soldaten und einen Skandal um geöffnete Feldpost. Guttenberg (CSU) sicherte “rückhaltlose Aufklärung” der Affäre um die Vorfälle auf der “Gorch Fock” zu: “Es wird von meiner Seite keine Vorverurteilungen geben. Sollten die Vorwürfe allerdings zutreffen, wird das selbstverständlich Konsequenzen nach sich ziehen. Es ist rückhaltlos aufzuklären, und wir werden sehen müssen, was sich tatsächlich darauf abgespielt hat”, so Guttenberg. Auf der “Gorch Fock” war im November eine 25-Jährige aus der Takelage gestürzt und an den Folgen des Sturzes gestorben. Gegen vier Kadetten steht der Vorwurf der Meuterei im Raum. Die trauernden Kameraden sollen gedrängt worden sein, wieder in die Masten zu klettern, obwohl sie das nach dem Unglück nicht mehr wollten. Nach dem Tod der Kadettin hatten Mitglieder der Besatzung Vorgesetzten Versagen vorgeworfen.
Zudem sei das Vertrauen zwischen der Stammmannschaft und den Offiziersanwärtern gestört gewesen.