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Lasche Kontrollen bei Verschmutzungsrechten

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Lasche Kontrollen bei Verschmutzungsrechten

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Die EU-Kommission hat den Handel mit Verschmutzungsrechten bis Ende Januar gestoppt. Grund sind gravierende Sicherheitslücken.

Insgesamt wurden laut EU zwei Millionen Berechtigungen zum Co2-Ausstoß im Wert von rund 28 Millionen Euro gestohlen. Von dem Diebstahl sind demnach Österreich, Tschechien, Estland, Griechenland und Polen betroffen.

Immer wieder gelingt es Hackern aufgrund von laschen Kontrollen, die Verschmutzungsrechte zu stehlen und diese weiterzuverkaufen.

Die Kommission drängt die Staaten zum Schließen der Lücke. Eine Sprecherin erklärte: “Die Sicherheit ist Verantwortung der Mitgliedsstaaten. Aber wir als Marktregulatoren müssen hier natürlich agieren und die Mitgliedsstaaten daran erinnern, Maßnahmen zu ergreifen.”

Der Emissionshandel ist das wichtigste Klimaschutz-Instrument der EU. Die Verschmutzungsrechte erlauben es Industriebetrieben oder Kraftwerken eine begrenzte Menge an Kohlendioxid auszustoßen.