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"Ruhestand ? Das nicht" - Robert Redford und sein Sundance Festival

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"Ruhestand ? Das nicht" - Robert Redford und sein Sundance Festival

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Was zum Teufel ist los in Park City ? Ein 7 000 Seelen-Kaff in Utah, USA – gleich biegt der Sheriff um die Ecke. Wenn er nicht im Kino ist. Sundance heißt das Indie-Filmfestival, Nummer eins in den USA.

Der Festival-Pate Robert Redford:

“Unser Programm ist nicht kommerziell ausgerichtet. Wir wollen Chancen eröffnen, neue frische Ideen und mehr Unabhängigkeit im Film. Unsere Aufgabe ist es, zu vermitteln, nicht unbedingt zu entscheiden. Das macht das Publikum.”

Vor gut 40 Jahren war Redford selbst das gesetzlose “Sundance Kid” in “Zwei Banditen”. Jetzt ist er 74. Ruhestand ? Gibt’s im Wilden Westen nicht:

“Über Ruhestand habe ich noch nicht nachgedacht. Sterben werde ich mal. Aber Ruhestand – das nicht.”

Um genau so ein Rauhbein mit Seele geht es auch in “The Guard” von John Michael McDonagh – einem von neuerdings vier Eröffnungsfilmen.

Die Geschichte: Ein irischer Kumpel-Polizist verirrt sich in die Welt des großen Verbrechens.

Das Sundance Film Festival in Utah – mit 120 Spielfilmen aus 29 Ländern – bis zum 30. Januar.