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Frankreichs Pläne für G-20-Vorsitz

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Frankreichs Pläne für G-20-Vorsitz

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Es gibt viel zu tun für Frankreich: Dieses Jahr führt es sowohl den Vorsitz in der G-8-Gruppe – also dem Kreis der traditionell wichtigen Industrieländer -, als auch in der erweiterten Gruppe der G-20.

Für dieses Jahr hat Frankreich große Pläne: Es will zum Beispiel gegen Spekulation und Knappheit bei Rohstoffen vorgehen, auch in der Landwirtschaft.

Wenn man nichts tue, sagt Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy, riskiere man Nahrungsmittelunruhen in den ärmsten Ländern und gefährde das weltweite Wachstum.

Außerdem will er eine weitere Regulierung der Finanzmärkte. Besonders setzt er sich für eine Abgabe auf Finanzgeschäfte ein. Von einer moralischen Steuer spricht er, angesichts der gerade überstandenen Finanzkrise. Sie schrecke Spekulanten ab, und sie verhelfe zu neuen Mitteln für die Entwicklung.

Zu den weiteren Plänen Frankreichs für das Jahr an der Spitze von G-8 und G-20 gehören Reformen im Weltwährungssystem. Näheres soll eine Arbeitsgruppe vorschlagen, geleitet von Mexiko und Deutschland. So sollen neue Währungen – wie der chinesische Yuan – besser integriert werden, um die Stabilität des ganzen Währungssystems zu sichern.