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Geheimpapiere aus Palästinenser-Gesprächen

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Geheimpapiere aus Palästinenser-Gesprächen

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In Verhandlungen mit Israel haben die Palästinenser in den letzten Jahren große Zugeständnisse gemacht. Das sollen Dokumente aus diesen Gesprächen zeigen, die jetzt an die Öffentlichkeit gelangt sind.

Geholfen haben diese Zugeständnisse aber nichts: Für Israel waren sie demnach trotzdem unzureichend.

Aus den Papieren geht zum Beispiel hervor, dass die Palästinenser sogar angeboten haben, Israel könne fast alle jüdischen Siedlungen im von ihnen beanspruchten Ostjerusalem offiziell übernehmen.

Die Medien, die die Dokumente veröffentlichen – der Fernsehsender Al-Dschasira und die britische Zeitung The Guardian -, sehen in ihnen Belege für eine zunehmende Schwäche und Verzweiflung der Palästinerregierung unter Präsident Machmud Abbas.

Diese sei durch die trotzdem ausbleibenden Verhandlungserfolge auch in einem Rechtfertigungszwang gegenüber ihren palästinensischen Rivalen von der radikaleren Hamasbewegung.

Die zitierten Unterhändler sprechen in ihren ersten Reaktionen allerdings von Lügen; vieles an den Dokumenten sei erfunden.