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IAG kann Anleger (noch?) nicht überzeugen

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IAG kann Anleger (noch?) nicht überzeugen

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Ein mäßiger Börsenstart für die neue International Consolidated Airlines Group, kurz IAG, die aus der Fusion von British Airways und Iberia hervorgegangen ist: Sowohl in London als auch in Madrid beendete die Aktie ihren ersten Handelstag mit einem leichten Minus.

Die IAG ist die drittgrößte Fluggesellschaft Europas und sie strebt nach vorn: Man prüfe mögliche weitere Übernahmen, hieß es. Allerdings könnte das streikfreudige Personal noch für Ärger sorgen: Bei British Airways legte das Kabinenpersonal im Vorjahr insgesamt 20 Tage lang die Arbeit nieder. Offenbar will man demnächst erneut gegen Stellen- und Gehaltskürzungen streiken. Und auch die Mitarbeiter von Iberia haben in der Vergangenheit schon öfter mit Streiks auf sich aufmerksam gemacht.

Das ficht die ehemaligen Chefs von British Airways und Iberia, Willie Walsh und Antonio Vazquez, jedoch nicht an: Ende November verkündeten sie die Zustimmung der Aktionäre zu der Fusion. Mit dem Börsengang ist der Zusammenschluss offiziell geworden.