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IWF hebt Prognose an: 4,4 Prozent Weltwirtschaftswachstum

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IWF hebt Prognose an: 4,4 Prozent Weltwirtschaftswachstum

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Der Internationale Währungsfonds hat seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft von 4, 2 Prozent auf 4,4 Prozentangehoben. Große Sorge bereiten dem IWF allerdings die Schuldenprobleme in der Euro-Zone. Zur Wachstumssicherung in der Euro-Zone, seien eine Aufstockung des Rettungsschirms und rigorose Bankenstresstests erforderlich. Die Euro-Zone wird mit 1,6 Prozent beim Wirtschaftswachstum abgehängt. Nur Deutschland kann mit einem prognostizierten Wachstum von 2,2 Prozent Anschluss an die Boom-Regionen China (9,6 %) und USA (3 %) halten. Zusammen mit den USA ist Deutschland nach Ansicht des IWF die Wachstumslokomotive der Industrieländer. In den USA sorgten die jüngsten Steuererleichterungen für das Wachstum. Der IWF sieht die Weltwirtschaft mit zwei Geschwindigkeiten wachsen. Dem, gedämpften Wachstum in den Industriestaaten stehe ein Boom in Schwellenländern wie China und Indien gegenüber. Dort wachse die Wirtschaft allerdings schon so stark, dass Überhitzung und Inflation drohten.