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Oscars: "The King's Speech" ist Favorit

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Oscars: "The King's Speech" ist Favorit

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In Los Angeles sind die Nominierungen für die Oscars bekannt gegeben worden. Aussichtsreichster Kandidat ist der britische Film “The King’s Speech”.

“The King’s Speech” ist gleich in zwölf Kategorien nominiert, unter anderem als bester Film und für die beste Hauptrolle, aber auch in den Kartegorien Regie, Musik und Drehbuch. Der Film schildert, wie ein unkonventioneller Sprachtherapeut den stotternden Prinzen und späteren König zu einer historischen Rede befähigt.

Zweiter Favorit ist “True Grit” der Cohen-Brüder. Das düstere Werk, das auch die Berlinale eröffnen wird, ist in zehn Kategorien nominiert. Es erzählt, wie ein heruntergekommener Marshall im Auftrag eines 14-jährigen Mädchens den Mord an deren Vater rächen soll.

Auf je acht Nominierungen kommen “The Social Network” über die Gründung des Online-Netzwerks Facebook” und der Thriller “Inception” mit Leonardo

DiCaprio, der jedoch nicht als bester Hauptdarsteller nominiert ist. Auf sieben Nominierungen kommt das Box-Drama “The Fighter”.

Insgesamt fünf Filme bewerben sich um die Trophäe für den besten nicht-englischsprachigen Film, darunter “Hors la Loi” aus Algerien.

Auch drei Deutsche haben Chancen auf einen Oscar: Hans Zimmer mit seiner Musik für “Inception”, sowie die beiden Kurzfilm-Regisseure Max Lang und Jakob Schuh mit der britischen Trickfilmproduktion “The Gruffalo” (“Der Grüffelo”).

Der begehrteste Filmpreis der Welt wird in 24 Kategorien vergeben. Die US-Schauspieler Anne Hathaway und James Franco verleihen die goldenen Statuen am 27. Februar.

Und hier die Nominierungen in den wichtigsten Kategorien im Überblick:

Bester Film des Jahres:

- “Black Swan”

- “The Fighter”

- “Inception”

- “The King’s Speech”

- “The Social Network”

- “The Kids Are All Right”

- “True Grit”

- “Toy Story 3”

- “127 Hours”

- “Winter’s Bone”

Bester nicht-englischsprachiger Film:

- “Biutiful” (Mexiko), Regie: Alejandro Gonzalez Inarritu

- “In a Better World” (Dänemark), Regie: Susanne Bier

- “Hors la Loi”/“Outside the Law” (Algerien), Regie: Rachid Bouchareb

- “Incendies” (Kanada), Regie: Denis Villeneuve

- “Dogtooth” (Griechenland), Regie: Yorgos Lanthimos

Beste Regie:

- Darren Aronofsky (“Black Swan”)

- David Fincher (“The Social Network”)

- Tom Hooper (“The King’s Speech”)

- David O. Russell (“The Fighter”)

- Ethan und Joel Coen (“True Grit”)

Bester Hauptdarsteller:

- Jesse Eisenberg (“The Social Network”)

- Colin Firth (“The King’s Speech”)

- James Franco (“127 Hours”)

- Jeff Bridges (“True Grit”)

- Javier Bardem (“Biutiful”)

Beste Hauptdarstellerin:

- Nicole Kidman (“Rabbit Hole”)

- Jennifer Lawrence (“Winter’s Bone”)

- Natalie Portman (“Black Swan”)

- Michelle Williams (“Blue Valentine”)

- Annette Bening (“The Kids Are All Right”)

Bester Nebendarsteller:

- Christian Bale (“The Fighter”)

- John Hawkes (“Winter’s Bone”)

- Jeremy Renner (“The Town”)

- Geoffrey Rush (“The King’s Speech”)

- Mark Ruffalo (“The Kids Are All Right”)

Beste Nebendarstellerin:

- Amy Adams (“The Fighter”)

- Helena Bonham Carter (“The King’s Speech”)

- Melissa Leo (“The Fighter”)

- Hailee Steinfeld (“True Grit”)

- Jacki Weaver (“Animal Kingdom”)

Bester Animationsfilm des Jahres:

- “Toy Story 3”

- “Drachenzähmen leicht gemacht” (“How to Train Your Dragon”)

- “The Illusionist”

Mit Material von DPA