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41. Weltwirtschaftsforum in Davos eröffnet

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41. Weltwirtschaftsforum in Davos eröffnet

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Verhalten optimistisch – so könnte man die Stimmung zu Beginn des 41. Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos zusammenfassen.

Russlands Präsident Dmitri Medwedew warb in seiner Eröffnungsrede für ein freies Internet und Investitionen in Russland. Das Motto in Davos lautet in diesem Jahr: “Gemeinsame Normen für eine neue Realität.” Für den Vize-Präsidenten des indischen IT-Unternehmens “Infosys”, BG Srinivas ist die Stimmung in Davos “positiv”. Sowohl die hier versammelte “Business-Community”, wie auch Regierungen und Handelsgegesellschaften zeigten sich im Vergleich zum Vorjahr optimistischer. Doch Experten warnen vor voreiliger Euphorie, es bestünden weiterhin große Risiken. Denn noch werden etwa Länder wie Portugal oder Spanien von einer tiefen Wirtschaftskrise geschüttelt. Die bei der Zeitarbeitsfirma “Manpower” für Südeuropa zuständige Francoise Gri meint, man müsse vorsichtig sein, denn einige Hilfspakete liefen bald aus. In ihrer Branche etwa könne man in der zweiten Hälfte 2011 wohl Schwierigkeiten mit einem wirklichen Wachstum haben. Eines der Hauptthemen der rund 250 geplanten

Podiumsgespräche in Davos dürfte auch die Verlagerung der wirtschaftlichen Zentren nach Osten

und Süden sein; China, Indien und Russland sind diesmal besonders stark vertreten. “Eine der wichtigsten Botschaften von Davos ist: Hütet euch vor Fallstricken”, sagt euronews-Reporterin Isabel Kumar. “Das Forum hat einige Risiken bei der Globalisierung, dem rasanten technologischen Wandel und der Verschiebung von Machtstrukturen ausgemacht, um nur einige zu nennen. Sich dieser neuen Realität zu stellen, das könnte den Weg zu einem nachhaltigen Aufschwung pflastern.”