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Obamas Rede und die Republikaner

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Obamas Rede und die Republikaner

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Die Republikaner nahmen Obamas Rede durchaus wohlwollend auf, blieben aber dennoch skeptisch.

Natürlich habe Obama sein Amt angetreten, als es um Wirtschaft und Haushalt schlecht stand, gesteht

ihm Paul Ryan zu, als Vorsitzender des Haushaltsausschusses im Abgeordnetenhaus ein einflussreicher Republikaner.

Dann aber, fährt Ryan fort, habe Obama das Geld mit vollen Händen ausgegeben, um einen Aufschwung zu schaffen: Damit habe er sein Versprechen gebrochen, Arbeit zu schaffen, und auch noch mehr Schulden angehäuft.

Er habe einen neuen Ton wahrgenommen und wohl auch eine neue Chance für Amerika, meint James Randy Forbes, ein anderer republikanischer Abgeordneter.

Amerikas Zukunft richte sich aber nicht danach, was man heute hier gehört habe, meint Forbes, sondern danach, was morgen getan werde. Die Amerikaner wollten weniger Ausgaben und mehr Arbeitsplätze – und dass das amerikanische Versprechen wieder gelte. Er sei zuversichtlich, man schaffe das.

Was Obamas Rede wirklich wert war, muss sich nun also erst im Washingtoner Alltag erweisen.