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Mindestens 20 Tote bei Bergwerksunfall in Kolumbien

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Mindestens 20 Tote bei Bergwerksunfall in Kolumbien

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Bei einer Explosion in einem Kohlebergwerk in Kolumbien sind mindestens zwanzig Kumpel ums Leben gekommen. Als Ursache wurde zunächst ein Methangas-Stau in der Mine vermutet. Das Bergwerk mehrere hundert Kilometer nordöstlich der Haupstadt Bogota wurde vorerst geschlossen, um die Ursachen zu ermitteln. Sechs Verletzte konnten geborgen werden. Das Unglück ereignete sich kurz vor sieben Uhr morgens, als sich die Kumpel gerade ablösten:
 
“Wir waren zehn Mann, wir waren gerade rausgekommen, weil wir Pause hatten. Wir wollten frühstücken und dann wieder reingehen”, erzählt ein Verletzter, der ins Krankenhaus gebracht wurde. “Von den zehn Leuten wurden fünf verletzt, wie man mir sagte, und fünf sind tot.”
 
Schon vor vier Jahren waren im selben Kohlebergwerk bei einer Methangas-Explosion mehr als dreißig Kumpel ums Leben gekommen. Damals war das Bergwerk mehrere Monate lang für den Einbau einer besseren Belüftungsanlage geschlossen worden.