Eilmeldung

Eilmeldung

Sarkozys Gelübde zum Euro

Sie lesen gerade:

Sarkozys Gelübde zum Euro

Schriftgrösse Aa Aa

Für Aufregung am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos hat eine Explosion in einem Luxushotel gesorgt. Linksaktivisten übernahmen die Verantwortung für den Anschlag, bei dem es keine Verletzten und nur geringen Sachschaden gab.

Im Kongresszentrum 500 Meter weit entfernt stand währenddessen die wirtschaftliche Unsicherheit im Mittelpunkt. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, der derzeit gleichzeitig den Vorsitz der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer G20 inne hat, stellte sich demonstrativ hinter die Gemeinschaftswährung. Er erklärte, “niemals werden wir den Euro fallen lassen, niemals! Er ist so wichtig, dass wir uns seinetwegen zu einem Treffen einfinden, um ihn zu verteidigen. Falls der Euro verschwindet, wären die Konsequenzen für uns eine große Katastrophe, sodass wir noch nicht einmal mit diesem Gedanken spielen können.”

Er warnte, sollte jemand gegen die Gemeinschaftswährung spekulieren, werde er sich die Finger verbrennen.

Euronews Korrespondentin Isabelle Kumar aus Davos: “Der französische Präsident hat energisch den Euro verteidigt: Ein Untergang der gemeinsamen Währung wäre undenkbar.

Die Krise in der Eurozone wird ein heißes Thema auf dem Programm in Davos bleiben – trotz der Minusgrade, die den Teilnehmern einen frostigen Empfang bereiteten.”